Sonntag, 27. April 2008

Meine Geschichte mit Gott: Steffi

„Was der Bauer ned kennt, isst er ned!“ Der Spruch passt 100 prozentig zu mir. Ich probier eigentlich nie etwas Neues, weil ich sowieso schon ‚weiß’, dass es mir nicht schmeckt. Aber gesetzt dem Fall, ich überwinde meine Ängste, kommt es eigentlich immer vor, dass ich froh bin, es ausprobiert zu haben.

So oder so ähnlich ist es auch mit meinem Glauben an Gott. Man kann nicht sagen, dass es ihn nicht gibt, wenn man ihn nicht ‚ausprobiert’ hat. Und es funktioniert.

Ich bin in einer christlichen gläubigen Familie aufgewachsen und habe irgendwie immer schon mit Gott gelebt. Aber ich hab ihn nie ERlebt oder richtig geliebt. Mit 14 war ich dann auf einer Jugendfreizeit und hab bei einem Gebet gespürt, dass Gott anwesend war. Es klingt total freaky, aber man merkt es. Total berührt hat mich, dass ich diesem Gott alles sagen kann und er sich darum kümmert und noch besser: mich versteht!

Nach und nach wollte ich wirklich mit Gott leben und Erfahrungen sammeln. Ob es in der Schule, in Freundschaften oder bei Krankheiten von Familienangehörigen war, er hat mich immer begleitet und geholfen.

Ich hab Gott ‚ausprobiert’ und es hat geklappt. Auch wenn mein Leben nicht immer optimal läuft, weiß ich doch, dass es einen wahren Gott gibt der immer bei mir ist. Er hilft mir, die Hürden zu meistern und nicht aufzugeben!

Es lohnt sich wirklich, sich auf diesen Gott einzulassen.