Montag, 17. März 2008

Das war SkypeWorship

Am 15.März fand nun bereits zum zweiten Mal SkypeWorship statt. Dabei stellten wir auch dieses Mal wieder bewusst die Anbetung und die persönliche Begegnung mit Gott in den Mittelpunkt. Neben Momenten der gemeinsamen Anbetung gab es verschiedene Elemente der Stille, des Erfahungsaus-
tausches, der Fürbitte und des Dankes.




Mit 50 Jugendlichen begann der Abend mit Psalm 93 und Michael W. Smiths Majesty.

I will never be the same again ist ein Lied über eine Begegnung mit Gott, die einen Menschen komplett verändert. Ähnlich wie die Emaus-Jünger, die nach ihrer Begegnung mit dem auferstandenen Jesus feststellten, dass es ihnen "im Herzen brannte, als er ihnen die Schrift auslegte", beschreibt dieser Song die Veränderungen, die eine Begegnung mit Jesus mit sich bringen.

Nach einer anschließenden stillen Zeit und einem gemeinsamen Gebet folgte das Lied Du bist ein wunderbarer Hirt. Ein Gedicht hat die Thematik von Psalm 23 neu aufgegriffen.

In den beiden Erfahrungsteilen gab es die Möglichkeit, mit anderen persönliche Glaubenserfahrungen zu teilen. Paul erzählte von seiner Irrfahrt mit leerem Akku in einem unbekannten Stadtteil, Hias von Gottes Führung in seinem Leben während seiner Ausbildung und Jobsuche. Nach einem Teil mit Liedern, die die Freude über den Glauben zum Audruck bringen (I am trading my sorrows, Jesus first, Blessed be your name und Halleluja) folgte eine Zeit des Fürbittegebetes, während der in kleinen Gruppen gemeinsam gebetet werden konnte. Ausserdem bestand die Möglichkeit, an einer "Klagemauer" Sorgen, Ängste und Probleme vor Gott zu bringen.

Nach einem Solo von Irene - What a friend we have in Jesus - endete der Anbetungsteil mit einem gemeinsamen Agnus Dei und einem Segen des Apostel Paulus.

Im Anschluss daran bestand die Möglichkeit, den Gebetsraum zu nutzen oder die Lounge zu besuchen. Gerade aufgrund der überschaubaren Gästezahl war der Abend sehr persönlich. Wir freuen uns, über die aktive Teilnahme unserer Gäste! Der nächste SkypeWorship ist schon in Planung!

Sonntag, 16. März 2008

Das war... Skype 13

















Wir haben am Samstag, den 01. März 2008 einen sehr geseg-
neten SKYPE-Abendgottesdienst mit vielen Gästen und einem wunderbaren Programm erlebt. Klaus Popa sprach zum Thema: „Wo ist sie?“ Zwei Geschichten wurden miteinander verglichen, einander gegenübergestellt und auf unsere eigenen Sehnsucht hin befragt. Zum einen Don Juan de Marco’s Geschichte, veranschaulicht durch Filmausschnitte aus dem gleichnamigen Film. Zum anderen die Geschichte von Adam‘s Suche nach einem Gegenüber, beschrieben in Textabschnitt in 1.Mose 2,18-25.

1. Geschichte: Don Juan de Marco
Don Juan de Marco, der größte Liebhaber der Welt, will in einer amerikanischen Großstadt Sel
bstmord begehen? Dr. John Mickler, einem Psychiater, gelingt es Don Juan davon abzubringen und er wird in die Psychiatrie zur Beobachtung eingeliefert. Dr. Mickler soll innerhalb von 10 Tagen herausfinden, was dem jungen Mann fehlt. Ferner soll er entscheiden, ob er wieder freigelassen werden kann bzw. ob stationäre Behandlung braucht.

Es stellt sich heraus, dass dieser junge Mann nicht der größte Liebhaber der Welt ist, der in Mexiko aufwuchs und weit mehr über 1000 Fraue
n geliebt hat. In Wirklichkeit ist er in Phoenix, Arizona aufgewachsen. Sein Vater ist bei einem Autounfall gestorben und seine Mutter ist nach dem Unfall aus schlechten Gewissen über Seitensprünge während ihrer Ehe in ein Kloster nach Mexiko geflüchtet. Plötzlich war er ganz alleine.

Eines Ta
ges verliebte er sich in ein Model, das er in einem Männermagazin sah. Nachdem er unter Mühen ihre Telefonnummer herausbekommen hatte, nimmt er sich vor sie anzurufen und ihr seine Liebe zu gestehen. Da er wusste, dass sie ihn so wie er ist nicht lieben würde, entschied er sich dafür, Don Juan, der große Liebhaber, zu sein. Doch sie hat ihn knallhart abblitzen lassen. Daraufhin will er sich umbringen.

Das wundersame an diesem von Wahnvorstellungen geplagten jungen Mann ist, dass er etwas hat, was Dr. Mickler, der wenige Tage vor seiner Rente steht, längst abhanden gekommen ist. Er kann noch an etwas glauben wofür es sich lohnt zu leben und zu sterben, an etwas Wahrem. Er ist durchdrungen von dem Glauben an die Liebe, an die wahre Liebe. Während ihrer Gespräche entfacht John in ihm den Glauben an die Liebe und das Leben. Und plötzlich werden die Rollen getauscht, der Psychiater wird zum Patienten und der Patient heilt den Psychiater.

Nach den zehn Tagen Beobachtungszeit wird John freigelassen und er reist mit Dr. Mickler und seiner Frau zur Insel Eros, wo sein große Liebe auf ihn wartet. D.h. die Antwort auf die Sehnsucht nach der großen Liebe ist letztendlich doch wieder die Flucht in die Traumwelt, in den Wahn.
2. Geschichte: Adam’s Suche
Der Mensch ist nicht für die Einsamkeit
und als ein auf sich selbst hin bezogenes Wesen geschaffen. Es ist nicht gut, dass der Mensch allein, sagt Gott. Dennoch Adam erlebt Einsamkeit. Zunächst alleine geschaffen, findet er beim Benennen der Tiere kein Gegenüber für sich, kein Wesen, das ihm entspricht.

Adam durchlebt die Verzweiflung über das nicht Finden eines Gegenübers. Doch Gott lässt ihn nicht mit dieser Verzweiflung zurück, er schaut nicht einfach zu, wie Adam an seiner Einsamkeit zerbricht, sondern er greift ein. Er legt den Menschen schlafen und erschafft in der Frau ein Gegenüber für Adam, er schafft die Gemeinschaft zwischen Mann und Frau. An dem Erschaffen der Frau hat Adam kein Anteil, Gott erschafft sie und schenkt sie ihm. D.h. der Mensch kann sich nicht andere Menschen für sich „nehmen“, er kann Beziehungen nicht eigenmächtig „machen“ sondern sie werden ihm geschenkt, durch Gott und indem sich der andere Mensch freiwillig schenkt.


Adam ist voller Freude und Dankbarkeit über das Gegenüber. Sie ist Teil von ihm, aus ihm und zu ihm hin. Sie soll ihm Entsprechung und Hilfe sein, Und er wird Vater und Mutter verlassen, um mit seiner Frau eins zu sein. Die Erschaffung des Menschen
gipfelt nicht in der Erschaffung des Einzelwesens sondern im „nackt sein und sich nicht Schämens“. Mit „Nackt sein“ ist nicht nur körperliche Nacktheit gemeint sondern auch geistige, seelische und emotionale „Nacktheit“ d.h. völliges Vertrauen, völlige Offenheit, gänzliches Sich-fallen-lassen-können zwischen Menschen.

Sowohl John als auch Adam merken, dass die Sehnsucht nach einem Gegenüber im Ursprung und Zentrum ihres Seins ist. Jeder von uns erlebt die Sehnsucht nach einen Gegenüber, die Sehnsucht nach einer Beziehung, in der völliges Vertrauen und Offenheit möglich ist und in der wir uns völlig fallen lassen können.

John konnte diese Liebe nicht leben. Adam wurde von Gott ein Gegenüber geschenkt. Er konnte die Liebe leben. Doch wie ist mit uns, können wir diese Liebe leben und erleben? John ist in ein Traum- und Scheinwelt geflüchtet, die in an den Rand der Verzweiflung gebracht hat. Ist das auch unsere Lösung?

Stationen
Auch diesmal waren die Stationen thematisch auf die Predigt ausgerichtet. Es gab die Möglichkeit an einer Station Liebesbriefe zu schreiben, aber auch ein Kummerkasten stand bereit, um sich mit schmerzhaften Erfahrungen auseinanderzusetzen. Die Collagen standen diesmal unter dem Thema von 1. Korinther 13. Ausserdem gab es wieder die Möglichkeit an dem Bibel abschr
eiben Projekt von ichwillleben.eu teilzunehmen oder Kurzinterviews zum Thema zu drehen.